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Der rettende Strohhalm aus China
 
Nach Rover wird sich die Shanghai Automotive Industry Corporation nun offenbar bei dem schwer angeschlagenen italienischen Autokonzern Fiat beteiligen.


 

Düsseldorf - Chinas größter Autokonzern, die Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC), will nach einem Pressebericht groß beim angeschlagenen italienischen Autoproduzenten Fiat einsteigen. Zwischen beiden Seiten liefen Sondierungsgespräche, berichtete die deutsche "WirtschaftsWoche" vorab aus ihrer neuen Ausgabe. Demnach strebt SAIC-Präsident Hu Maoyuan eine möglichst hohe Beteiligung an dem italienischen Traditionshersteller an.

Gespräche bereits seit Dezember

Fiat wäre eine Beteiligung der Chinesen hoch willkommen, hieß es in dem Bericht. Nach dem Ende des Joint Ventures mit dem US-Hersteller General Motors (GM) seien die Italiener dringend auf neue Allianzen angewiesen. Erste Bande mit SAIC sind bereits geschlossen, wie es in dem Bericht heißt. Im Dezember hatte Fiat demnach in China mit SAIC ein Rahmenabkommen zur Entwicklung einer langfristigen Partnerschaft im kommerziellen Fahrzeuggeschäft in China unterzeichnet. Fiats Nutzfahrzeug-Tochter Iveco produziere in China in einem Joint Venture mit dem Staatsunternehmen Nanjing Auto Lastwagen und Limousinen.

Derzeit ist SAIC dabei, die Übernahme des britischen Autobauers MG Rover abzuschließen. Mit den Zukäufen und Kooperationen will sich die chinesische Gesellschaft, die schon mit knapp 49 Prozent auch an dem südkoreanischen Autobauer Ssang Yong beteiligt ist, als international produzierender Automobilhersteller etablieren.

Artikel vom 16.03.2005 |apa, afp |ric

 

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