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China bald in Top-Ten der wichtigsten deutschen Handelspartner
 

Deutschland hat 2004 die Importe aus China um 26 Prozent gesteigert - Wichtigstes Exportgut nach wie vor Maschinen

China bald unter Top-Ten der wichtigsten deutschen Handelspartner   Wiesbaden - China steigt unaufhaltsam in die Top-Ten der wichtigsten deutschen Handelspartner auf. Das Reich der Mitte belegte im vergangenen Jahr bei den Ausfuhren Platz 10 und bei den Einfuhren Platz 6 der Rangliste der Handelspartner Deutschlands, meldete das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden.

Der Abstand zu Großbritannien auf dem fünften Platz bei den Importen werde immer geringer. Im Jahr 2004 betrug der Abstand nur noch knapp 2 Mrd. nach 6 Mrd. Euro im Jahr zuvor.

"Wenn China weiter so stark wächst, werden sie in diesem Jahr einen Platz aufsteigen", sagte ein Statistiker. 2003 lag China bei den Importen ebenfalls auf Platz 6 und bei den Exporten auf Platz 10. im Jahr 2002 belegte das Land erst die Plätze 7 und 12.

Deutschland steigert Importe aus China um 26 Prozent

Im vergangenen Jahr importierte Deutschland Waren im Wert von 32,5 Mrd. Euro aus dem Reich der Mitte - das war ein Zuwachs von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit wuchsen die Importe aus China erstmals seit fünf Jahren wieder schneller als die deutschen Exporte nach China, die um 15 Prozent auf 21 Mrd. Euro kletterten.

Wichtigstes Exportgut für Deutschland sind nach wie vor Maschinen, auf die ein Drittel der Exportsumme nach China entfällt. Auch Kraftfahrzeuge und Geräte der Elektrizitätserzeugung sind gefragt. Aus China werden am häufigsten Büromaschinen, Computer, Fernseher und Radios nach Deutschland importiert. (APA/dpa)
 
17. März 2005 13:56

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