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Bosch will China-Umsatz bis 2007 verdoppeln
17.11.2005
Stuttgart (ddp.vwd). Der Autoausrüster Bosch will seinen Umsatz in China bis 2007 mit 2,5 Milliarden Euro mehr als verdoppeln. Das China-Geschäft solle nachhaltig gestärkt werden, kündigte Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stuttgarter Robert Bosch AG, am Donnerstag anlässlich der Eröffnung eines neuen Entwicklungs- und Fertigungsstandorts im chinesischen Wuxi an.
China sei das Kernland für das Geschäft in der gesamten Asien-Pazifik-Region, betonte er. Das Einkaufsvolumen, das derzeit bei 670 Millionen Euro liege, solle in ähnlicher Größenordnung ausgebaut werden. In diesem Jahr werde der Umsatz des Unternehmens in China nach aller Voraussicht um ein Fünftel auf mehr als 1,2 Milliarden Euro steigen.
In der gesamten Region Asien/Pazifik würden 2005 Erlöse von rund sechs Milliarden Euro erwartet, sagte Fehrenbach. Das sei fünf Mal so viel wie noch vor zehn Jahren. In 10 Jahren solle der Anteil der Region am Konzernumsatz 25 Prozent erreichen. Derzeit erlöst Bosch dort 14 Prozent seines Umsatzes.
Im Zeitraum 2005 bis 2007 plant der Autozulieferer und Elektronik-Hersteller Investitionen von 650 Millionen Euro in China. Bis 2004 flossen bereits 550 Millionen in den Auf- und Ausbau der dortigen Aktivitäten. Am Standort Wuxi will Bosch bis 2007 rund 200 Millionen Euro in die Produktion und Entwicklung moderner Diesel-Systeme stecken. Zugleich soll die Zahl der Bosch-Mitarbeiter in China von derzeit rund 14 000 auf fast 18 000 steigen.
ddp.vwd/hpn/sie
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